Trohpeusarten sind nicht an irgendwelche Geschlechtspartner gebunden. Sie zählen zu den agamen ovophilen Maulbrütern und nehmen im Gegensatz zu den larvophilen Maulbrütern die Eier gleich nach der Ablage ins Maul. Die Brutpflege wird nur von dem Weibchen vorgenommen ( maternale Maulbrüter).
Bei dem Tropheus bilden sich die Paare nur zur Fortpflanzungszeit.
Das zitternde Männchen lockt die Laichpartnerin in sein Revier und sie beginnen in einer seitlichen Haltung im Kreis zu schwimmen, sodass die ungeschützte Bauchseite des Weibchens sichtbar wird. Die Eier fallen zu Boden und werden vom Weibchen sofort ins Maul aufgenommen.
Im Bereich der Afterflosse nimmt das Weibchen den abgegebenen Samen des Männchens im Maul auf. Die beiden verharren in der T-Stellung. Zwischen 5-15, manchmal bis 30 Eier, werden so befruchtet.
Man erkennt sofort durch den nach unten geweiteten Kehlkopf, dass das Weibchen tragend ist.
Nach ca. 28 Tagen haben die Jungfischlarven ihre Dottervorräte gänzlich aufgebraucht und verlassen mit 10-12 mm Länge das Maul des Weibchens.
Nachts oder bei Gefahr werden sie wieder aufgenommen.
Da das Muttertier auch während der Brutzeit geringe Mengen an Futter aufnimmt, werden auch die Jungen mit Nahrung versorgt.
Die Aufzucht der Jungen bereitet im Algemeinen mit Artemianaupillen und Grünfutterstaub keine Schwierigkeiten.